Rottaler Erklärung – Positionspapier

Der Ökologische Jagdverein Bayern, Bezirksgruppe Niederbayern und die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft in Bayern veranstalteten in Zusammenarbeit mit den Waldbesitzervereinigungen Eggenfelden-Arnstorf und Gangkofen, sowie dem Bayerischen Bauernverband – ARGE Jagd – Rottal-Inn, in Kooperation mit dem Bund Naturschutz Bayern – Kreisgruppe Rottal-Inn eine Fachtagung für Waldbesitzer .

Nach den Fachreferaten erarbeiteten die Teilnehmer in gemeinsamer Diskussion mit dem Podium ein Positionspapier mit berechtigten Forderungen an Politik und verantwortliche Behörden.

 

2 Kommentare zu “Rottaler Erklärung – Positionspapier

  1. Josef Überreiter

    Mit diesem Papier stellen sie den Vertretern der Jagdgenossenschaften ein denkbar schlechtes Zeugnis aus! Sie beschreiben einen Zustand, den es in unseren Wäldern kaum noch gibt! Die Einstufung beim Forstlichen Gutachen in günstig/tragbar/zu hoch/deutlich zu hoch ist in vielen Fällen anhand der Verbissprozente nicht nachvollziehbar und entspringt einem subjektiven Gefühl der Förster vor Ort. Es kommt immer drauf an, durch welche Brille man einen Zustand beschreibt.

  2. Zeller

    Gemeinsame Weiterentwicklung des Forstlichen Gutachtens
    Forstministerin Michaela Kaniber hat sich am Dienstag, den 21.11.2019, bei einem Treffen in München mit den Spitzen von Waldbesitzerverband, Jagdverband, Bauernverband und den Familienbetrieben Land und Forst auf Eckpunkte zur Weiterentwicklung vom „Forstlichen Gutachten zur Situation der Waldverjüngung“ verständigt.
    Alle Beteiligten stimmten überein, dass Entmischungstendenzen künftig besser dargestellt werden und die waldbauliche Situation sowie Besonderheiten vor Ort künftig noch mehr als bisher einfließen sollen. Darüber hinaus sollen freiwillige Revierbegänge bestärkt und die ergänzenden Revierweisen Aussagen ausgeweitet werden. An der grundsätzlichen Systematik der Gutachten wird festgehalten. Die Qualitätssicherung der Gutachten wird weiter verbessert. Details sollen bei einem Workshop Anfang nächsten Jahres besprochen werden.
    Im Anschluss an das Gespräch waren sich alle einig: „Das Treffen war ausgesprochen konstruktiv. Wir werden die Forstlichen Gutachten in Bayern als unverzichtbares Monitoring- und Steuerungsinstrument für ein ausgewogenes Wald-Wild-Verhältnis beibehalten und partnerschaftlich weiter verbessern.“
    Dies ist eine Pressemiteilung aus dem Ministerium. Schon sonderbar das der Jagdverband in München dem ganzen zustimmt und sobald er den Lankreis Müchen verlassen hat wieder gegen die Verbißprozente vohrgeht. Die Verbißaufnahme ist eine ganz objektive Aufnahme, die mittlerweile durch umfangreiche Studien belegt ist.Objektiv sind 10% Verbiß 10% und bleiben 10% genauso wie 1+1 2 sind und 2 bleiben. Wenn dann ein ausgebilderter und erfahrener und studierder Förster der sein Revier kennt in Zusammenarbeit mit erfahrenen Waldbauern ein Naturverjüngung beurteilen dann wissen sie was sie tuen und das Ergebniss ist demendsprechend, wenn es den Jägern auch nicht passt.
    Bemerkenswert bei der Erklärung ist, das sich hier auch die WBVen beteiligen, dies wäre auch für andere Landkreise nachamenswert. Der Landkreis DGF LAN ist in Bayern der Lankreis der mit Abstand die meisten Wildzäune hat und als Zaunkönig bezeichnet wird ich würde mich als obektiver Jäger fragen was hier falsch läuft. Das beste ist man betractet das ganze ohne Brille, den dann kommt man auch zu einem guten Ergebniss.
    Aber das ganze ist meistens eine endlose Diskussion. Die einfachste Lösung ist die Eigenbewirtschaftung, dann ist die Jagd wieder dort wo sie hingehört und zwar zu den Grundeigentümern und Bauern. Wenn in Bayern 2 Drittel der Jagdgenossenschaften Eigenbewirtschaftung machen würden wären 98% der Probleme gelöst. Zeller

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